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Dienstag, 17. März 2009

Interview mit Bipasha Basu zu Aa Dekhen Zara

Das indische Magazin "Screen India" veröffentlichte letzten Freitag ein Interview mit Schauspielerin Bipasha Basu zu ihrem kommenden Film "Aa Dekhen Zara". Hier die Übersetzung:

Mit einem guten Aussehen und Talent gesegnet zu sein ist eine Sache, ebenfalls mit einer wundervollen Figur gesegnet zu sein eine andere. Was für eine Art Workouts haben Sie für "Aa Dekhen Zara" ausprobiert?
  • (Lacht) Eigentlich nichts Besonderes. Ich verfolge seit 5 Jahren eine gesunde Lebensweise. Ich habe mit dem Workout direkt nach "No Entry" angefangen. Alles braucht seine Zeit. Man kann nicht innerhalb von nur zwei Monaten fit werden. Also denke ich, dass ich mit jedem Jahr durch verschiedene Levels von Fitness gegangen bin. Jetzt befinde ich mich in einer Phase wo ich jede Art von Aktivitäten mit Freude durchmache. Es könnte Gewichttraining, Cardio, Yoga etc. sein. Ich probiere ein wenig von Allem und vermische es dann, abhängig von den Rollen die ich spiele. Für bestimmte Rollen könnte man etwas kurvenreich sein, manchmal muss man eher etwas athletischer sein. Je nachdem ändere ich mein Training.
"Ajnabee", "Raaz", "Jism", "Dhoom 2", "Omkara", "Race" und nun "Aa Dekhen Zara". Warum diese Verbindung zu Thrillern?
  • Nun, ich habe es "Ajnabee" zu danken. Ich habe mir nie Bollywood Filme angesehen als ich noch am Modeln war. Und weil mein erster Film ein Thriller war, bekam ich eben den Ruhm dafür - und da war ich nun, in der Welt des Schauspielens. Ich habe irgendwie diese besondere Neigung zu Thrillern und ich liebe es mir sie anzusehen. Es ist großartig ein Teil von so vielen Thrillern zu sein.
Glauben Sie, dass die Mausige-Mädchen-von-nebenan-Rollen eher out sind?
  • Mausig ist für mich eh ein wenig schwierig zu spielen (lacht). Wenn ich es spielen würde, wäre ich wohl eher ein ziemlich seltsames mausiges Mädel. Ich kann nicht klein sein weil ich groß bin (lacht). Scherz beiseite. Eine Mäden-von-nebenan-Rolle ist definitiv nicht out. Sie ist seit Jahren der Kern eines vollkommenen Bollywoods und ja, es gibt immernoch eine gewisse Bandbreite für solche Rollen aber stylisch und glamorös zu sein ist eben gefragter geworden. Das kommt aber auch davon, dass die Schauspielerinnen heutzutage ziemlich glamorös sind.
Dies wird für Ihren Co-Star Neil Nitin Mukesh das erste Release im U.K. sein und das mit Ihren Thrills und Chills dazu. Sind Sie ängstlicher als er?
  • Ich bin eigentlich nie ängstlich vor meinen Filmen weil es mit Spaß macht sie zu drehen und dann lass ich sie einfach laufen. Dann sind nämlich die Zuschauer an der Reihe. Sicher möchte ich dass sie den Film mögen aber manchmal machen es die Dinge nicht so wie man haben will. Auch wenn ihnen mein Film nicht gefällt bin ich nicht enttäuscht und mache einfach weiter. Also habe ich nicht wirklich Angst. Ich freue mich, weil es wieder ein anderer Film ist und es macht einfach mehr Spaß wenn man mit neuen Talenten wie Neil zusammenarbeitet. Ich arbeite mit so vielen Helden zusammen und er ist definitiv eine andere Art. Es war sehr interessant.
Wie sind denn so die Gesangsfähigkeiten des "andere-Art" Helden Neil?
  • (Lacht) Sehr gut, und sicherlich besser als meine. Neil tat sein Bestes um zu singen doch ich hab ihm gesagt dass niemand meine Lieder hören will wenn ich singen würde. Also ersparen wir uns lieber unseren Film mit meiner Singstimme. Ich eigne nicht wirklich dazu. Aber den Leuten hat die Frische des "Aa Dekhen Zara" Songs wirklich gefallen.
ADZ - The Rising, diese Band wurde für den Film unter Vertrag genommen. Es erinnert uns an den Vertrag mit der Band, den Pritam für Anurag Basus Film "Life In A Metro" erstellt hat. Denken Sie nicht auch, dass diese Bands mehr verdient hätten als nur an einen einzigen Film gebunden zu sein?
  • Das ist absolut richtig. Aber sie bekommen so die große Chance um ihr Talent zu beweisen, indem sie ihre Musik für einen Film bereitstellen. Gleichzeitig haben wir eine große Eröffnung gemacht um die Band zu promoten. Die Band ist wahnsinnig talentiert und sie live zu hören ist wirklich toll. Ich denke dass die Musik einer Band zusammen mit einem Film für beide Seiten von Vorteil ist. Man kann sie aber nicht nur an einen Film hängen. Ihre Arbeit sollte sich erweitern, nicht aber stoppen.
Gab es irgendeine Schulung um als DJ zu arbeiten?
  • Ich habe wirklich keine Ahnung von DJs außer dass sie gute Musik spielen und sehr viele Leute damit unterhalten. Der DJ-Part ist ein Teil der Hintergrundstory des Filmes und ist nur im Song "Rock The Party" zu sehen. Wenn man einem Charakter einen Beruf und eine Hintergrundgeschichte gibt, hilft es dabei dem Charakter ein entsprechendes Aussehen zu geben oder eine Art wie er sich verhält. Meine Rolle handelt von einem unabhängigen Mädel, das in Kolkata lebt, Sängerin werden will und sich den ganzen Tag nur mit Musik beschäftigt. Sie ist eine von der wilden Sorte, spricht sehr deutlich und hat einen großen Sinn für Humor. Sie hat blaue Haare, ein Tattoo und trägt funky Klamotten. Es hilft, den Charakter zu stylen.
Welcher ist der bisher beste Moment, den Sie mit Ihrer DigiCam aufnehmen konnten?
  • Es war der 30. Juli 2008 als meine Nichte geboren wurde. Ich war gerade im Fitness Studio, als mich meine Mutter anrief und mich über die Geburt informierte. Ich eilte und da war sie - ein bester Fotomoment.
Hat es einen Höhepunkt in Ihrer Karriere gegeben an den Sie zurückdenken und bemerken, dass sich seitdem einiges geändert hat?
  • Ehrlich gesagt habe ich weder daran gedacht noch habe ich mir zu Beginn meiner Karriere ausgemalt, wo ich hin will. Für eine Person die eigentlich keine Schauspielerin werden wollte, dann aber einen Vollzeitberuf dafür erhält und Gefallen an der Arbeit findet - alles hat sich irgendwie verändert. An manchen Zeitpunkten, mein erste Film "Ajnabee", dann "Raaz", dann die Leute die sagten ich soll "Jism" nicht drehen und ich hab es doch getan, dann "No Entry" aus dem ein großer Comedy-Erfolg wurde, dann "Corporate", "Dhoom 2", "Race", "Bachna Ae Haseeno" - ich denke es gab mehrere Höhepunkte und ich habe jeden davon genossen. Egal was ich tue, selbst die kleinsten Rollen haben mir sehr viel Anerkennung gebracht und ich danke meinen Zuschauern dafür.
Erzählen Sie uns von dem Debut-Regisseur Jehangir Surti ...
  • (Lacht) Er ist sehr schüchter, süß und ein zurückhaltender Typ was diesen Thriller angeht. Wir mussten ihn immer aufrütteln und ihm sagen "Jehangir du musst anfangen mit der Peitsche zu hauen und am Set zu schreien." Also habe ihm die ersten zwei Wochen seine Arbeit abgenommen (lacht). Ich war diejenige die mit der Peitsche umherschlug weil ich die einzige abgehärtete Person am Set war und alle anderen relative Newcomer. Sie hatten wirklich alle Angst vor mir und das gab ihnen etwas Disziplin. Ich musste also auch hinter der Kamera schauspielen.
Man sagt, dass wenn die Besetzung des Filmes stimmt, man bereits die Hälfte des Kampfes gewonnen hat. In Bollywood gibt es keine Besetzungschefs. Glauben Sie es sollte welche geben?
  • Sie haben Recht. Wir haben immernoch keine Besetzungschefs in Bollywood. Ich wünschte wir hätten welche und unser Geschäft würde auf diese Art gut organisiert funktionieren. Für die Art von Storys die wir machen benötigen wir aber keine Besetzungschefs. Wir machen Spaß-Fantasien und verkaufen sie dauernd und diese Art von Filmen werden so als Bollywood Filme akzeptiert. Wir haben definitiv auch eine große Änderung und machen verschiedenste Filme, aber das sind dann doch eher wenige. Ein Besetzungschef ist jetzt ein Muss, da wir so viel mit unseren Storys herumexperimentieren. Es ist Zeit für eine Änderung.
Ist es einfacher durchzukommen, wenn man ein Schauspieler der A-Liste ist und auch noch single?
  • Ich bleibe solange Single bis ich heirate (lacht) aber gleichzeitig bin ich seit 8 Jahren mit John Abraham in einer Beziehung. Es ist so als wären John und ich seit 8 Jahren ein Paar, alles läuft schön und gut. Ich liebe jeden Moment unserer Beziehung den wir seit fast einem Jahrzent durchleben.

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